Gefahr?

Die Tegenaria Giganthea gehört zu den Spinnenarten, deren Beißorgane in der Lage sind, die menschliche Haut zu durchdringen. Hinzu kommt, daß sie durchaus aggressiv reagieren kann, besonders, wenn sie sich in die Enge gedrängt fühlt. Außerdem ist sie an einen schnellen Angriff gewöhnt, da ihr Netz nicht klebt. Befindet sich Beute darin, muß die Spinne schnell zubeißen bevor diese wieder entkommen kann. Trotz ihrer 8 Augen, die in zwei Reihen angeordnet sind, sieht sie nicht besonders gut. Man sollte ihr also nicht unbedacht zu nahe kommen, da ihre Attacke so schnell sein kann, daß man keine Zeit hat, zu reagieren. Tröstlicherweise gehen Spinnen mit ihrem Gift (jede Spinne ist giftig) eher sparsam um. da es sie Zeit und Energie kostet, wieder neues Gift zu produzieren. Die Tegenarias können auch zubeißen, ohne Gift zu injizieren, was sie bei Objekten von er Größe eines Menschen meistens tun (außer sie sind eingeklemmt), da wir für sie als Beutetiere beim besten Willen nicht in Frage kommen. Solche "Warnangriffe" sind in Europa wohl auch bekannt. Sie sollen zwar ziehmlich schmerzhaft sein (ähnlich einem Wespenstich), aber keine bleibenden Schäden hinterlassen. Sollte die Giganthea beim Biß trotzdem Gift injizieren, ist es zum Glück für den Menschen nicht weiter gefährlich, im Gegensatz zum Gift der verwandten Tegenaria Agrestis. (siehe auch "Das kleinere Übel")