Nach eifriger Recherche im Web (Tip: in www.web.de als Suchbegriff "Tegenaria" eingeben) stellte sich heraus, daß es sich bei EGON und eine Tegenaria Giganthea handelt. Sie gehört zur Familie der Hauswinkelspinnen und findet in fast ganz Europa Verbreitung. Sie hat sich anscheinend auf die Häuser der Gattung Homo Sapiens Sapiens als Habitat spezialisiert, und gilt im Allgemeinen als nützlich, weil sie pro Tag 1 - 2 lästige Hausinsekten zu fangen pflegt. Sie weist allerdings ein paar Besonderheiten auf. Zum einen ist sie, wie der lateinische Name sagt, das größte Mitglied der Gattung Tegenaria (Hausspinnen). Zum zweiten ist sie extrem laufschnell (ca. 4 km/h !) und wurde bereits für einige Zeit ins Guiness Buch der Rekorde aufgenommen ("Schnellste Spinne der Welt"). Zum dritten muß sie beim Spurt nach kurzer Zeit ruckartig anhalten, weil die stark beanspruchte Muskulatur ihres Körpers beim schnellen Rennen die Zirkulation der Körperflüssigkeiten behindert. Ihr Netz spinnt sie bevorzugt in Ecken und Winkeln, und baut diese, im Unterschied zu anderen Tegenaria - Arten, gelegentlich auch in der Höhe (z.B. an der Decke).

Für menschliche Begriffe ist die Giganthea nicht unbedingt eine Schönheit, und ihr Aussehen warnt uns Menschen nicht ganz zu Unrecht.

Es folgen nun die Links auf die persönlichen, "unwissenschaftlichen" Kapitel.

  1. Gefahr?
  2. Beute?
  3. Verhalten?